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Wir wollen mit dem Buleria-Treff allen Flamencobegeisterten die Möglichleit geben “ihre” Pata por Buleria im geschützten Rahmen unter Gleichgesinnten zu erproben.
Es findet kein Unterricht im herkömmlichen Sinne statt - es ist kein Tanzlehrer da, der einem Schritte vormacht. Doch immer jemand, Hilfestellung gibt und die Fäden in der Hand hält.
In der ersten halben Stunde gibt Frank eine Einführung in die Palmas por Buleria.
Dann tauchen die Gitarristen gemeinsam in die Bulerias ein, die Sänger erobern mit der Sängerin Ute den Cante und die Tänzerinen versuchen zu den Rhythmen der Perkussionisten die verschiedenen Teilstücke der Buleria zu sortieren. Marcajes, Llamadas, Pasos por Buleria etc können geübt und noch einmal gezeigt werden.
Dann treffen alle wieder zusammen und es gibt die Möglichkeit soeben Erprobtes mit Gesang auszuprobieren und zu testen, ob alles zusammen paßt!
Aber der Buleria-Treff soll sich nicht nur an Tänzer richten!
Auch Gitarristen, Palmeros, Sänger oder andere Begeisterte sind aufgefordert zu kommen, denn Bulerias tanzt in Spanien !jeder! und eine gute Pata kann auch mit Straßenschuhen getanzt werden... Wer sich nun noch nicht angesprochen fühlt, dem sei gesagt, dass auch die Gitarren- oder Perkussionsbegleitung geübt werden kann...
Leider können wir das nicht umsonst anbieten...
denn Musiker und Miete wollen bezahlt werden.
Aber wir bemühen uns es so günstig wie möglichanzubieten!
Musiker - Infos:
Frank Ihle
Er ist Flamencogitarrist aus Berufung. Früh beginnt er, geboren in Freiburg - einer der ältesten Flamencostädten Deutschlands, mit dem Flamenco-Gitarrenspiel. Die Welt der Beatles-Lieder und der Lagerfeuer-Gitarre sind ihm fremd.
Er ist Mitbegründer der Gruppen “El Jaleo“, “Los Crotalos“, “Pura Vida/Azabache“ und “Dulce Amargo“. Frank Ihle kann mit Stolz behaupten, einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige deutsche Gitarrist zu sein, der mit dem Flamenco seine musikalische Laufbahn begann. Nach den Anfängen in Deutschland studierte er weiter in Spanien. Dort festigte sich nicht nur seine Art Gitarre zu spielen, sondern er bekam auch tiefe Einblicke in die Flamenco-Welt. Denn der Unterricht bei Augustin de la Fuente in Jerez und Miguel Perez in Sevilla endete nur selten nach der Gitarrenstunde…
Heute erweitert er sein Wissen auch mit benachbarten Stilen. Spanische Klassik, Gipsy-Czardas oder Indische Musik sind keine unbekannten Welten für ihn. Er bildet mit seiner einfühlsamen Spielweise eine zuverlässige Basis für Baile und Cante.
Nach 8 Jahren in Berlin ist er seit 2000 hier im Rhein/Main Gebiet als Flamencogitarrist tätig, er gibt Unterricht, begleitet Tanzkurse und tritt europaweit auf. 2004 hat er seine neue Gruppe "Luna de Plata" gegründet und organisiert seit Mai 2004 zusammen mit seiner Frau Maren die "Peña im Unterhaus" in Mainz, den 1. Flamencosommer Rhein/Main, sowie verschiedene Workshops.
Ute von der Osten
Von berufswegen Physik-Ingenieurin wurde sie im Jahr 2000 von der Flamencoleidenschaft erfasst. So hing sie 2001 ihren Beruf an den Nagel und zog nach Sevilla, um dort an der Quelle die Flamencokunst zu erlernen.
Sie lebte von 2001 bis 2003 in Sevilla und lernte dort an der Fundacion Christina Heeren zunächst Flamcencotanz. Während dieser Zeit verliebte sie sich in den Flamencogesang, und entschied sich nach einem Jahr Tanz, zum Gesang zu wechseln. - Sie hat es nie bereut ! Flamencogesang ist für Ute eine Herz und eine Seele - ergreifende Kunst.
Seit 2003 ist sie zurück in Deutschland und begleitet den Unterricht in verschiedenen Flamenco-Tanzstudios und diverse Workshops. Außerdem tritt sie mit verschiedenen Gruppen auf.
Clemens Vomstein
Seine erste Liebe gilt der Blues-Gitarre, B.B. King ist sein Idol, doch der Gesang tritt immer mehr in den Vordergrund. Mit 14 Jahren fasziniert ihn John Lee Hooker.
Viele Jahre später entdeckt er den Flamenco und die Parallelen von Flamenco- und Bluesgesang. Es folgt ein intensives Studium der einzelnen Rhythmen und Compas des Flamenco. Der Kontakt zu dem in Berlin lebenden jerezanischen Sänger Rubin de la Ana ermöglicht ihm sein Wissen zu prüfen und zu vertiefen. Bei Studienaufenthalten in Andalusien lernt er
Lui
s Monje Vargas im traditionsreichen Bario Santiago/Jerez kennen.
Lui
s vermittelt ihm tiefe Einsichten in den Cante de Jerez, in die Flamencokunst (es gibt wohl kein Geheimnis, kein Detail das
Lui
s nicht kennt…). Nachdem sie Freunde geworden waren lädt
Lui
s Clemens zu einer Zigeunerhochzeit ein. Dieser Einblick in den gelebten Flamenco verstärkt und verdichtet sein Verständnis für diese Lebensart.
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